Kunst in der offenen Kirche "Konjugierte Reflexion"

Kunst in der offenen Kirche "Konjugierte Reflexion"

Die Installation von Hans-Joachim Prager in der Johanneskirche Wernau wurde für einen Kreuzgang im Kloster des Zerbster Stadtmuseums konzipiert.
Dort stand, in einem Fenster, das Element mit den drei Spiegeln.
Rechts und links davon wurden die dazugehörigen Assemblagen aufgehängt.
Die dünnen Spiegelstreifen in den Assemblagen sollen den Betrachter aufmerksam machen und zum Mittelteil leiten.
Die Konstruktion mit den drei Spiegeln, zeigte im oberen Spiegel auf ein Kreuzgewölbe im Klostergang.
Der mittlere Spiegel, so eingestellt wie jetzt auch, ist frontal auf das Gesicht des Betrachters gerichtet.
Ein Relief einer historischen Grabplatte, an die gegenüber liegenden Wand gelehnt, wurde im unteren Spiegel aufgenommen.
Die farbigen Folien im Hintergrund fangen das Licht ein und reflektieren und machen den Raum bunter.
Die Texte im Gitter mögen die eigenen Gedanken einfangen und zum Nachdenken anregen.
Es ist schön, dass sich Menschen auf Kunst einlassen.