Anschrift: Ev. Johanneskindergarten    
  Uhlandstraße 30    
  73249 Wernau    
  Telefon: (07153) 39721    
Träger: Ev. Kirchengemeinde Wernau    
       
  Keplerstraße 1    
  73249 Wernau    
  Telefon: (07153) 996756-3    
Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 07:00 Uhr bis 13:00 Uhr    
Anzahl der Gruppen: 1    
Anzahl der Kinder: 24    

Den Johanneskindergarten gibt es seit 1959.

Unser Logo ist ein Rabe, er heißt JOKI und wurde von einer ehemaligen Mutter gezeichnet. Kurz nach der Geburt des JOKI, gestaltete ein ehemaliger Kindergartenvater ihn aus Holz. Seit diesem Zeitpunkt kann jeder Spaziergänger schon von weitem erkennen, wo sich der Johanneskindergarten befindet.
Wir sind sehr stolz auf unseren Raben. Er begleitet uns durch den Kindergartenalltag und ist nicht nur am Eingang zu sehen. Unser Rabe ziert auch unseren Spielgeräteschuppen und eine Wand im Außenspielbereich. Zudem ist er im Garten als dreidimensionale Figur zu entdecken und erscheint als Handpuppe an jedem Geburtstag. Der Rabe gibt unseren Kindern eine schöne Möglichkeit, sich mit ihrem Kindergarten zu identifizieren.

Unser Kindergarten besteht aus einer Gruppe mit derzeit 24 Kindern im Alter von 3- 6 Jahren. Derzeit besteht unser Team aus zwei Erzieherinnen und einer Sozialpädagogin als Leitung. Die beiden Erzieherinnen sind zu jeweils 50% angestellt und teilen sich eine Stelle. Geöffnet ist unser Kindergarten täglich von 7.00- 13.00 Uhr.

Unser Motto, das bei unserer täglichen Arbeit mit den Kindern im Vordergrund steht, stammt von Dr. Jirina Prekop und lautet:
 
Ein Kind zu erziehen bedeutet vor allem,
es in der Besonderheit seines kindlichen
Wesens bedingungslos anzunehmen und zu
lieben.


Die Schwerpunkte unserer Arbeit:

Zunächst ist es uns wichtig, dass sich alle Menschen in unserer Einrichtung wohl und gut aufgehoben fühlen. Also nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern und Geschwister, Großeltern, ….
Denn nur wenn das gewährleistet ist, ist eine gute und Früchte tragende Arbeit möglich.
Wir sind ein offenes Haus, in dem alles angesprochen und auch hinterfragt werden darf.
Durch regelmäßige Besuchsvormittage machen wir unsere Arbeit transparent.

Es ist uns wichtig, dass gute Beziehungen entstehen, denn nur dann ist pädagogische Arbeit möglich.

Die Kinder dürfen sich bei uns frei entfalten. Jedes Kind ist ein Individuum und wir nehmen es als solches an, mit all seinen Stärken und Schwächen. Wir begleiten es auf seinem Weg.
Es darf seine Gefühle ausleben, bekommt Anstöße und Hilfestellungen, um sich seinem Alter entsprechend frei zu entwickeln.

Ein wichtiger Punkt ist auch die Hinführung zu einer altersentsprechenden Selbstständigkeit. Wir begleiten die Kinder nach dem Motto „Hilf mir, es selbst zu tun!“, nachdem schon Maria Montessori gearbeitet hat. Ein Kind sollte das selbst tun dürfen, was es selbst tun kann. Jedes eigenständige Tun bringt Erfolgserlebnisse und macht Mut Neues auszuprobieren.

Für Kreativität ist auch immer reichlich Platz bei uns. Kinder haben oft tolle Ideen, diese dürfen weitergesponnen werden, auch wenn sie sich manchmal für unser "erwachsenes" Empfinden komisch anhören.
Nur aus Kreativität kann Neues entstehen, sonst bewegen wir uns immer auf vorgegebenen Wegen. Kinder zeigen uns sehr schön auf, was sie gerade brauchen.

Einen großen Raum nimmt auch die religiöse Erziehung ein. Die Kinder dürfen spüren, wie gut es tut in einer Gemeinschaft zu leben, wo einer dem anderen hilft und man für einander da ist.

Wir singen viel mit den Kindern. Singen schafft Gemeinschaft, bringt Freude und tut Leib und Seele gut. Es fördert die Konzentration, stärkt soziale Kompetenz, fördert Wohlbefinden und Ausgeglichenheit und unterstützt nicht zu letzt die Sprache und Lese- und Rechtschreibleistung.

Wie schon oben erwähnt, ist uns die Elternarbeit ein großes Anliegen.
Die Kinder stehen zwar im Mittelpunkt, doch auch die Eltern gehören dazu. Die Zusammenführung von Familien und das Entstehen von Freundschaften unter den Eltern bringt einen gute Arbeit mit sich.

Eine Aktion in diesem Zusammenhang ist unser Müttercafé. Drei bis vier mal im Jahr treffen sich unsere Kindergartenmütter bei Kaffee und Kuchen zu einem bestimmten Thema, um sich austauschen zu können. Hierzu wird auch ein Referent/eine Referentin hinzugezogen.  Die Kinder werden in dieser Zeit von den Erzieherinnen betreut.