„Ich hab mich sooooooooo darauf gefreut!“

Vor Aufregung fast nicht geschlafen, haben die „Großen“ Kinder des Piuskindergartens und unsere „Sonnenkinder“ von Mittwoch auf Donnerstag. Denn am Donnerstag erwartete die Kinder ein aufregendes Programm zum Abschluss ihrer Kindergartenzeit, an dem sogar Tobias mit seinem Papa teilnehmen konnte.

 

Gemeinsam machten wir, die Erzieherinnen und Kinder der beiden Kindergärten, uns auf den Weg.

 

Der Tag aus der Sicht der Kinder:

 

Wir sind an den Bahnhof gebracht worden und da warteten schon unsere Erzieherinnen. Und dann fuhren wir mit dem Zug und der S-Bahn zum Flughafen in Stuttgart/Echterdingen. Da suchten wir uns als erstes einen Platz und stärkten uns mit unserem Vesper. Anschließend schauten wir uns die großen Stahlbäume im Flughafen an, die dort das Dach halten. Jetzt gab es eine Überraschung: Alle bekamen ein leckeres Eis.

 

Und um 11.15 Uhr gingen wir in das Gebäude der Bundespolizei, dort warteten wir auf Herrn Ditzinger. Als er kam schenkte er uns Aufkleber und ein großes Poster, auf dem der ganze Flughafen zu sehen ist.

 

Dann ging`s endlich los! Auf einem Rollband und den vielen Rolltreppen ging`s ins erste Gebäude. Da zeigte er uns wie die Koffer kontrolliert werden. Wenn man etwas schlimmes oder verbotenes dabei hat, darf man nicht mitfliegen. Wenn alles ok ist, kann der Koffer auf die Kofferachterbahn.

 

Nun schauten wir ganz viele Sachen an, die Menschen aus dem Urlaub mitbrachten, was aber verboten ist: Wolfsfell, Krokodiltasche, Riesenmuschel, Pistole, Kobra, Skorpione, Eier von einem Nadu, Papageienkopf, Kette aus blauen Korallen, riesige Tarantel, Schlangenhaut....“So was bring ich net mit!“

 

 

Als nächstes durften wir unser Rucksäcke einschließen, damit auch nicht Herr Ditzinger unser Vesper wegessen kann, der das nämlich wollte.

 

Nun mussten wir zur Kontrolle durch einen piepsenden Bogen. Bei Grün darf man durch und bei Rot hat man was, was man genauer anschauen muss. Bei manchen piepste der Gürtel oder ein Handy.

 

Aber alle durften durch, wir hatten nichts Verbotenes dabei.

 

 

Und dann sind wir von einem Bus abgeholt worden und durften über den „Flugzeug-Parkplatz“ fahren und viele große und klein Flugzeuge anschauen.

 

Ein kleines Flugzeug kostet 20 Millionen, daraufhin sagte Rosalie: „Ich hab so viel Geld auf der Bank, aber ich will gar kein Flugzeug, sondern lieber ein Pferd“.

 

 

Herr Ditzinger sagte uns was alles in ein Flugzeug reinpasst:

 

In den Bauch kommen Koffer und Tiere, vorne sitzt der Pilot und der Copilot, dann sitzen die Passagiere in der Mitte und hinten ist das Essen und Trinken. In den Flügeln ist der Tank, darin ist Kerosin damit man überhaupt fliegen kann.

 

 

Und jetzt kam was ganz Spannendes! Der Bus fuhr zur Flughafenfeuerwehr. Hier gibt es 25 riesige Fahrzeuge und die Reifen sind größer als wir. Der Herr Ditzinger wollte uns die riesige Schere zeigen, aber das Fahrzeug war in der Werkstatt.

 

Dafür zeigte er uns die Stange, an der die Feuerwehrmänner runterrutschen. Manche schlafen sogar in der Wache. Wir schauten uns auch noch die Kleider der Feuerwehrmänner an und....

 

 

Als wir wieder aus der Feuerwehrwache raus waren, winkten wir noch einmal den vorbei fahrenden Flugzeugen, die zur Startbahn fuhren. Mit dem Flughafenbus ging`s nun zum Keller des Flughafens, wo die Kofferachterbahn steht. Hier werden die Koffer sortiert und auf die richtigen Gebäckwagen oder auf die Laufbänder gelegt.

 

Durch einen Geheimtür führte uns Herr Ditzinger und zeigte uns dann, wo die Passagiere ihre Koffer wieder abholen können.

 

 

Toll hätten wir es gefunden, wenn auch unsere Rucksäcke auf einem dieser Laufbänder gewesen wären. Aber wir mussten nun unsere eingeschlossenen Rucksäcke wieder selbst abholen.

 

 

Jetzt verabschiedete Herr Ditzinger sich von uns und wir bedankten uns für die tolle und spannende Führung durch den Flughafen.

 

 

Im Zug erzählten wir uns gegenseitig, was am Tollsten und Aufregendsten war.

 

Zurück in Wernau wurden wir schon von unseren Eltern am Bahnhof erwartet.

 

 

Ein gelungener und erlebnisreicher Tag ging zu Ende.

 

 

Jetzt ist es bald soweit, die Großen kommen in die Schule!

 

Wir, die Erzieherinnen, wünschen allen Kindern und Eltern schöne, erholsame Ferien und unseren Großen alles Liebe und Gute, viel Erfolg in der Schule und Gottes Segen, auf all euren Wegen.